G a l g e n s t ü c k e                             

- Die 1920er-Jahre zeitgemäß und bittersüß -

Böser Witz, Poesie und kunstvolle Chansons! - Mit »Galgenstücke« präsentieren Thomas Grysko und Richard Siedhoff ein hintersinniges Programm, das sich auch als vergnüglicher Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen versteht.

charmant die welt retten ...

Max von Zwille, ein abgehalfterter Satiriker und Sänger aus den 1920er Jahren und sein kauziger und lebensfroher Pianist Sedlacek stehen ratlos vor den Trümmern ihrer Existenz. Der im Niedergang begriffenen Weimarer Republik gerade so entflohen und irgendwie in die heutige Zeit geraten, dämmert den beiden:
Alte Geister wird man so schnell nicht los!

 

Dass diese selbsternannten Revolutionäre nicht nur singen, fechten, dichten und glücklicherweise ihren eigenen Galgenstrick im Gepäck haben, sondern dem großen Umsturz und sich selbst ganz schön im Wege stehen, ist zwar bitter, aber auch vollkommen alternativlos und doch herrlich anzusehen. 

 

Nur leider fehlen den beiden untoten Kabarettisten so einige Voraussetzungen für ihre Weltrevolution, denn während Sedlacek nach neuem Ruhm dürstet, ertränkt sich Zwille in Larmoyanz und Weltschmerz. Jetzt muss Sedlacek seinen Kompagnon mit seinem ... äähm ... besonderen Charme überzeugen!

 

Politisch? - Ja, aber vor allem menschlich und äußerst komisch ...

Wer die qual hat ...

Zwille schreibt und Sedlacek vertont - oder umgekehrt - die Reihenfolge ist eigentlich zweitrangig, aber das Ergebnis erstklassig: politisch - makaber- poetisch!  Unter dem folgenden Link kann man sich einen ersten kurzen Eindruck verschaffen: 

 


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