Galgenstücke

                                            

Die 1920er-Jahre in zeitgemäßen Gewand

 

"Ich kenne die Wurzeln meines Unglücks nicht, nur seine Blüten ..." - Mit »Galgenstücke« präsentieren Richard Siedhoff und Thomas Grysko einen musikalisch-poetischen Theaterabend, der sich zudem als humorvoller Kommentar zur Politik der Gegenwart abseits kabarettistischer Klamauk-Kultur versteht.

Die Protagonisten

Max von Zwille, ein scharfzüngiger wie abgehalfterter Satiriker und sein kauziger und lebensfroher Pianist Sedlacek stellen sich den Abgründen des Lebens und der Politik. Der im Niedergang begriffenen Weimarer Republik gerade entflohen, ahnen beide: So alt kommen sie nicht mehr zusammen. Zumindest nicht lebend!

 

Um Revolution geht es den beiden aber nur noch am Rande, denn während Sedlacek nach neuem Ruhm dürstet, ertränkt sich Zwille in Larmoyanz. Jetzt muss Sedlacek seinen Kompagnon nur noch  überzeugen ... 

 

Dass die selbsternannten Revolutionäre nicht nur singen, fechten, dichten und glücklicherweise ihren eigenen Galgenstrick im Gepäck haben, sondern dem großen Umsturz und sich selbst auch ganz schön im Wege stehen, ist zwar bitter, aber letztlich auch alternativlos.

Politisch? - Ja, - aber vor allem menschlich ... 

 

Aktuelles

Zwille und Sedlacek (v)erklären Vergangenheit und Zukunft:

am 24.02.2019 im Projekt 1 in Weimar (Schützengasse 2).

 

Wer die qual hat ...

Über kurz oder lang muss man sich entscheiden: kurz oder lang? Zwei verschiedene Programme der Galgenstücke bieten sich an:

 

PROGRAMME